b'Gemlde4100Philipp Peter Roos, attr., Hirte mit Vieh2200 lterer Hirte, umgeben von Schafen und Ziegen, neben einem Baum in hgeliger Landschaft, unter locker bewlktem Himmel, zur Malerei von Philipp Peter Roos schreibt Thieme-Becker: . Die Gemlde des Roos stellen ohne Ausnahme Hornvieh, Pferde, Schafe und Ziegen in der rmischen Champagne dar, und zwar fllen die Tiere meist den grten Teil der Bildflche, wogegen die Landschaft zurcktritt., leicht pastose Tiermalerei, l auf Leinwand, Ende 17. Jh., doubliert, im Randbereich Retuschen, reinigungsbedrftig, gerahmt, Falzmae ca. 77 x 103,5 cm.Knstlerinfo: genannt Rosa da Tivoli auch Filippo Rosa, dt. Tier- und Landschaftsmaler sowie Radierer (1657? Frankfurt am Main bis 1706 Rom), Schler seines Vaters Johann Heinrich Roos, ab 1677 mit Pension des Land-grafen von Hessen-Cassel Weiterbildung in Rom bei Giacinto Brandi, 1681 Hochzeit mit dessen Tochter und bertritt zum katholischen Glauben, gelangte anschlieend schnell zu groem Ansehen und wurde in die Malerbent Roms aufgenommen, erhielt hier wegen seinen Geschftstchtigkeit und Schnellmalerei den Spitz-namen Mercurius, um 1685 Erwerb eines Hauses in Tivoli, lebte fortan in in Rom und Tivoli, Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Bnzit und Wikipedia.4101Franz X. Wagenschn, attr., Mariae Heimsuchung1200 die Mutter Gottes besucht mit Josef ihre Eltern Anna und Joachim, minimal pastose Malerei, l auf Leinwand, 2. Hlfte 18. Jh., rckseitig Klebeetikett und hierauf bezeichnet Franz Xaver Wagenschn Littisch . 1790 Wien Mariae Heimsuchung l auf Leinwand, geringe Retuschen, gerahmt, Sichtmae ca. 34,5 x 26 cm.Knstlerinfo: sterr. Maler (1726 Littisch bis 1790 Wien), ging 1747 nach Wien, ab 1751 Studium an der Akademie in Wien und hier Schler von Paul Troger, ab 1770 Mitglied der Wiener Akademie, Ende der 1760er Jahre portraitierte er die Kinder Maria Theresias, wandte sich spter religisen Themen zu, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.4102Barocke Allegorie des Herbstes1800 4100 stimmungsvolles Arrangement mit Weintrauben, pfeln, Pfirsichen, Birnen neben Korb mit Gemse wie Blumenkohl, Weikohl, Krbissen und Artischocken nebst zweier Jagdhunde vorweitergebirgigerHerbstlandschaftmitFluss,geringpastose,Malereimitschnem Licht,laufLeinwand,17./18.Jh.,unsigniert,Craquelure,doubliert,restauriert,etwas restaurierungsbedrftig, gerahmt, Falzmae ca. 33,5 x 55,5 cm.4103Allegorie auf den Sommer600 Ceres, die thronende rmische Gttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus, mit Getreidebndeln vor sommerlicher Landschaft, von Putti umgeben, pastose Genremalerei, l auf Leinwand und Keilrahmen, wohl 17./18. Jh., unsigniert, alt doubliert und restauriert, rckseitig altes biedermeierliches Etikett . Paris, restaurierungsbedrftig, ungerahmt, Mae ca. 58 x 47 cm.4104Die verlassene Ariadne nach Angelika Kauffmann850 die Szene erzhlt die mythische Geschichte der Tochter des kretischen Knigs Minos, dessen Sohn Androgeos soll von Athenern gettet worden sein, als Rache unterwarf Minos Athen und forderte alle neun Jahre sieben Jnglinge und sieben Jungfrauen als Menschenopfer fr den von ihm in einem Labyrinth auf Kreta gefangenen Minotauros, als erneut ein Opfer fllig war, reihte sich der athenische Knigssohn Theseus unter die Verdammten, um den Minotauros zu besiegen, auf 416 Kreta angelangt, verliebte sich Ariadne in Theseus und half ihm Minotauros zu tten, anschlieend flchtete sie mit ihrem Geliebten auf die Insel Naxos, hier verlie Theseus Ariadne heimlich, im vorliegenden Gemlde sieht man nun die gerade erwachte Ariadne trauernd und entsetzt hinter dem davonsegelnden Schiff des Theseus hinterherblickend, fein lasierende, freie Kopie nach dem vor 1782 entstandenen Gemlde von Angelika Kauffmann (1741-1807) als hochovales Motiv mit passepartoutartig gemalten Ecken ausgefhrt, l auf Leinwand, 19. Jh., unsigniert, Craquelure, geringe Altersspuren, in Berliner Leiste gerahmt, Falzmae ca. 90,5 x 70,5 cm.4105Tod des Adonis, Barock2800 die griechische Mythologie berichtet von Adonis, dem Gott der Vegetation und der Schnheit, als einem ungewhnlich schnen als auch stolzen Jngling, welcher der Jagdleidenschaft frnte, er wuchs in der Obhut der Gttinnen Persephone und Aphrodite auf, die beide dem Knaben verfallen waren und ihn zum Liebhaber begehrten, Gottvater Zeus entschied, dass Adonis je ein Drittel seiner Zeit den Gttinnen widmen solle und ein Drittel zur freien Verfgung habe, Adonis entschied sich fr Aphrodite, die durch einen Pfeil ihres Sohnes Eros heftig in Liebe und Sorge um Adonis entbrannt war, sie warnte den Heisporn vor gefhrlicher Jagd auf wilde Tiere, ungeachtet dieser Warnung setzte der Jngling einem wilden Eber in seiner Hhle nach, um ihn zu erlegen - nicht ahnend, dass sich in Gestalt des Ebers der Gott des Krieges und des Massakers - Ares - verbarg, welcher Aphrodite ebenfalls begehrte, Ares verletzte Adonis tdlich, Aphrodite vernahm die Klagelaute Adonis und eilte den Sterbenden zu Hilfe, im Vordergrund trauert die sprlich bekleidete Aphrodite um den tot in ihrem Scho liegenden Jngling, der von seinen Jagdhunden umringt wird, das Jagdhorn 4101 und die Saufeder liegen am Boden, im Hintergrund rchen sich die Eroten jedoch am wtenden Eber, links im Hintergrund weidet ein Hirte seine Herde und spielt damit auf das Verhltnis - die Schferstndchen - von Aphrodite und Adonis an, lasierende allegorische Genremalerei, l auf Leinwand, wohl 17. Jh., unsigniert, Craquelure, doubliert, etwas restauriert, schn im neuen Plattenrahmen im Renaissancestil gerahmt, Falzmae ca. 97 x 115 cm.4106Anna selbdritt200 Anna, Maria und das Jesuskind unter einem Baldachin thronend und ber ihnen der Heilige Geist in Form einer weien Taube schwebend, im Hintergrund gotische Mawerkbrstung und Vegetation, l auf Holztafel, Mitte 16. Jh., rckseitig altes Klebeetikett handschriftlich bezeichnet No. 516, an den beiden Lngsseiten Spuren alter Rahmung, allseitig beschnitten, Craquelure, stark restaurierungsbedrftig, Mae ca. 24 x 18 cm.4107Noli me Tangere2400 biblische Szene des Johannesevangeliums des Neuen Testaments, Maria Magdalena wollte nach dem Grab Jesu schauen und fand es leer, als sie einen Mann, den sie in der Nhe des Grabes sah und den sie fr einen Grtner hielt nach den Verbleib des Leichnams Jesu fragte, gab sich dieser als der auferstandene Jesus zu erkennen, Maria eilte sich Jesu zu umarmen - dieser forderte sie jedoch auf Noli me Tangere [dt.: Rhre mich nicht an], im griechischen Urtext der Bibel steht hier sinngem Halte mich nicht fest, da Jesu erst noch zum himmlischen Vater auffahren wollte, in der Darstellung ist links, hinter einem Baum verborgen, das offene Grab sichtbar, Maria Magdalena im roten Gewand - erkennbar am Salbgef vor ihr - kniet 4115'