b'Gemlde415341474143Johann Jungblut, Wintertag750 AbendstimmungberhollndischerWinterlandschaft,mitHusernundWindmhleam 424 zugefrorenen Kanal und Bauern auf dem Eis, lasierende Malerei, l auf Leinwand, rechts unten signiert J. Jungblut, doubliert, etwas restauriert, beigegeben Info zum Gemlde, im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmae ca. 46,5 x 68 cm.Knstlerinfo: auch Johann Jungbluth, dt. Landschaftsmaler und Kunstgewerbler (1860 Saarburg bei Trier bis 1912 Dsseldorf), zunchst als Kunstgewerbler fr Villeroy & Boch in Mettlach ttig, als Maler Autodidakt, ab 1885 in Dsseldorf ttig, unternahm Studienreisen nach Norwegen und Holland, berhmt fr seine fein ausgefhrten, an altniederlndische Malerei erinnernden Landschaften, verwandte zahlreiche Pseudonyme, unter anderem Jan van Straaten, W. Kirberg, Johann Sander und R. Hibler, Quelle: Thieme-Becker, Saur Bio-Bibliographisches Knstlerlexikon, Bruckmann Lexikon der Dsseldorfer Malerschule und Wikipedia.4144Julius Kahrer, Damenportrait480 Brustbildnis einer jungen Frau, im herrschaftlichen Kostm mit Haube, im Profil vor abendlicher Landschaft, lasierende Malerei mit pastosen Effekten, l auf Holzplatte, um 1880, links signiert J. Kahrer, restaurierungsbedrftig, im nicht passenden Rahmen, Falzmae ca. 58 x 44 cm.4145Prof. Ferdinand von Keller, Kampfszene1500 wohl Darstellung der legendren bayerischen Heldengestalt des Schmieds von Kochel, der berlieferung nach soll der als ungewhnlich gro und krftig beschriebene Schmied als Soldat im Groen Trkenkrieg und als bereits 70-jhriger gegen die Besetzung Bayerns durch Habsburger Truppen im Zuge des Spanischen Erbfolgekrieges gekmpft haben, als einer der Anfhrer des Bauernaufstandes soll er in der Sendlinger Mordnacht von 1705, heroisch 4150 kmpfend, als letzter der Aufstndigen umgekommen sein, eindrucksvoll gestaltete Keller die Physiognomien der Akteure, whrend der Schmied im Zentrum des Gemldes verzweifelt gegen die bermacht der Angreifer kmpft und sein Gesicht von Kampfeswillen gezeichnet ist, sind die Angreifer mit hasserfllten und hhnischen Gesichtszgen verewigt, fein erfasste, gering pastose Historienmalerei in Grisaille, das Gemlde ist Teil einer Serie von Grisaillearbeiten, in denen sich Keller mit mythischen Stoffen auseinandersetzt, so entstand 1875 sein Grisaillegemlde Hero und Leander (Kunsthalle Karlsruhe), l auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert Ferd. Keller 1877, rckseitig auf dem Keilrahmen Jahreszahl 1887 und weitere Annotationen, minimal farbschwundrissig, gering restaurierungsbedrftig, im prchtigen Goldstuckrahmen (bestoen) gerahmt, Falzmae 86 x 59 cm.Knstlerinfo: auch Fernando Keller, ab 1896 Ferdinand von Keller, dt. Maler, Freskant, Illustrator, Radierer und Plastiker (1842 Karlsruhe bis 1922 Baden-Baden), knstlerisch durch den Vater (Ingenieur und Hobby-maler) und den Bruder Friedrich Keller-Leuzinger (Maler und Illustrator) geprgt, 1858-62 zusammen mit Vater und Bruder Aufenthalt in Brasilien, hier erste autodidaktische knstlerische Arbeiten, 1862 Rckkehr ber London nach Karlsruhe, studierte 1862-66 an der Akademie Karlsruhe und Meisterschler bei Johann Wilhelm Schirmer und Hans Canon, 1866 Reise in die Schweiz und nach Frankreich, 1867 erster Erfolg mit dem Historienbild Tod Philipps II. auf der Weltausstellung in Paris, 1867-70 Winteraufenthalte in Rom, hier Bekanntschaft mit Feuerbach, 1870 Rckkehr nach Karlsruhe und zum Dozenten an der Akademie, 1873 zum Professor fr Historienmalerei ernannt, hier bis 1913 ttig und ab 1880 Direktor der Akademie, schuf 1876 den Vorhang des Dresdner Hoftheaters (Semperoper), der ihn weithin bekannt machte, Rufe nach Dresden (1873), Kassel (1878) und Wien (1882) lehnte er ab, unternahm Studienreisen nach England, Spanien, Wien, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem den Glaspalast Mnchen, Dsseldorf, Karlsruhe, Bremen, Berlin, Wien, erhielt diverse Ehrungen, wie 1891 Goldmedaille 1. Klasse auf der Berliner Internationalen Kunst-ausstellung, Dr. h.c. der TH Karlsruhe, Ehrenmitglied der Mnchner Akademie und 1896 den Wrttembergi-schen Kronenorden, verbunden mit dem persnlichen Adel, 1913 Pensionierung, unternahm nun Reisen nach Dnemark, Griechenland und die Trkei, Mitglied der Allgemeinen Kunstgenossenschaft und der Knstlerge-nossenschaft Karlsruhe, ttig in Karlsruhe und im Landhaus Villa Malfried am Starnberger See, 1918 Umzug 4143'