b'Gemlde4364nach Paris, hier Schler der Malschule La Palette, ab 1908 freischaffend in Mnchen, 1913 Mitbegrnder der Neuen Mnchner Sezession, schuf Beitrge fr die Mnchner Zeitschrift Jugend, weitere Studienreisen nach Spanien (Caramalla bei Tortosa), Italien (Gardasee, Venedig), der Schweiz (Ascona), Belgien (Brgge) und den Jungferninseln, 1930-33 in Berlin ttig, Mitglied im Reichsverband bildender Knstler Deutschlands und im Deutschen Knstlerbund Weimar, am 01.04.1933 Emigration ber Belgien nach Frankreich, fortan in Paris und St. Gunol in der Bretagne ttig, 1939 als Deutscher unter anderem kurzzeitig im Camp de la Chaume bei Sables dOlonne/Vende interniert, spter in Montauban ttig, 1941 Emigration mit Hilfe des vermgenden Vetters und Manager der Liebmann-Brauerei, Hermann Schlein, nach New York, 1945 erste Ausstellung in New York, ab 1948 regelmige Sommeraufenthalte in Europa (Frankreich, Italien), 1951 Ehrung als Dr. h.c. und Honorarprofessor der Mnchner Akademie, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur Bio-Bibliographisches453Knstlerlexikon, Dressler, Biographie von Gertrud Ltgemeier, Matrikel der Mnchner Akademie, Bruckmann Mnchner Maler des 19./20. Jh. und Autobiographie Heitere Hoffnungslosigkeit. 43664363Karl Schulthei, oberbayerisches Bauernhaus240 Blick auf die Huserwand eines Bauernhofs mit wackeligen Bnken und Brettern, l auf Leinwand, um 1920, unten rechts signiert, rckseitig bezeichnet, doubliert, altersrissig, in sptere schlichte Leiste gerahmt, Innenmae ca. 33 x 40 cm.4364Ismail Shammout, Frau in palstinensischer Tracht2400 KopfbildniseinerFraumittlerenAlters,studienhaft-flotterfassteMalereimitbreitem Pinselduktus, l auf Leinwand, um 1980, rechts unten undeutlich signiert, Provenienz: Nachlass von Frau Rafael-Schnitzler, Ehegattin von Karl Eduard von Schnitzler, Falzmae ca. 50 x 40 cm.Knstlerinfo: palstinensischer Maler, Zeichner, Graphiker, Plakatknstler und Kunsthistoriker (1930 Lydda [sc.: heute Lod] bis 2006 Amman), 1948 Vertreibung durch israelische Truppen aus Lydda, anschlieend Flchtlingslager in Gaza Khan-Younes, studierte ab 1950 an der Kunstakademie Kairo, 1953 Rckkehr nach Gaza, studierte ab 1954 an der Accademia di Belle Arti in Rom, ab 1956 in Beirut ansssig, ab 1965 Beauftrag-ter der PLO fr Kunst und nationale Kultur, nach der Invasion Israels im Libanon 1982 Flucht und ab 1984 in Kuwait ansssig, ab 1992 in Deutschland und schlielich in Jordanien ttig, Quelle: Internet. 4355 43654365Silbio, Beim Pferde einfangen80 Cowboy, mittels Lasso, beim Einfangen von Pferden, in flacher Landschaft mit dramatischer Beleuchtung, teils pastose Tiermalerei, l auf Leinwand, um 1980, links unten signiert Silbio, reinigungsbedrftig, partiell Craquelure, gerahmt, Falzmae ca. 61 x 81 cm.4366Prof. Ludomir Sledzinski, Freundinnen im Park1100 zwei junge Frauen, mit Strohhten und Sommerkleidern, in inniger Vertrautheit in lichter Parklandschaft sitzend, gering pastose Malerei, l auf Leinwand, wohl 1930er Jahre, links von oben nach unten signiert Ludomir Sledzinski, Craquelure, etwas restauriert, etwas restaurierungsbedrftig, in alter Goldstuckleiste (bestoen) gerahmt, Falzmae ca. 87 x 70 cm.Knstlerinfo: auch Ludomir Wincentevich Slendzinski, russisch: , russisch- polnischer Maler, Freskant, Plastiker und Pdagoge (1889 Vilnius [dt. Wilna] Ortsteil Zarzecze bis 1980 Krakau [polnisch: Krakw]), galt als einer der fhrenden Vertreter der Vilnius-Schule, Enkel des Malers Aleksander Sledziski (1803-1878) und Sohn des Malers Wincenty Sledziski (1837-1909), aufgewachsen im Stadtteil nipiks von Vilnius und auf dem Gut Koczany in der Kowieszczyzna in Litauen, studierte 19094358 4362zunchst an der Rechtswissenschaftlichen Fakultt der Universitt St. Petersburg und wechselte 1910-16 zur Malerei an die Akademie St. Petersburg zu Dmitri Nikolajewitsch Kardowski, anschlieend 1917-19 auf der Krim und in Dnipro sowie Uman, 1920-23 Aufenthalte in Warschau und Vilnius, 1923-25 in Rom, unter-nahm Studienreisen nach Frankreich, Spanien, Italien, England sowie nach Afrika und in den Nahen Osten, ab 1925 Professor fr Malerei an der Fakultt fr Bildende Knste der Stefan-Batory-Universitt in Vilnius, vertrat Polen als Maler im Kunstwettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam, ab 1930 Mitglied des Warschauer Rates des Instituts fr Kunstpropaganda, whrend des NS-Besetzung zunchst weiter in Vilnius und schlielich Deportation ins Zwangsarbeitslager Prawianiszki in Litauen, 1945 bersied-lung nach Krakau und bis 1960 Anstellung als Lehrer an der Technischen Universitt, 1948-56 Vizerektor und spter Rektor, vertreten in den polnischen Nationalmuseen in Warschau und Krakau sowie in Museen in San Francisco, Stockholm, Rom, Bytom [dt. Beuthen in Oberschlesien], Moskau, Pittsburgh und Wien, beschickte unter anderem 1928 die Wiener Secession und den Salon dAutomne in Paris, 1926, 1932 und 1936 auf der Biennale in Venedig vertreten, Teilnahme an den Weltausstellungen 1935 in Brssel und 1937 in Paris, weitere Ausstellungen in Warschau, Riga, Mnchen, Brssel, Budapest, Berlin, Prag und Tallin, 1920 Mitbegrnder der Knstlergesellschaft Vilnius [Wileskie Towarzystwo Artystw Plastykw] und bis 1939 deren Prsident, ab 1923 Mitglied der Knstlervereinigung Rytm, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur .4369'