b'Gemlde4367Karl Wallenau Steiger, attr., Klosterbruder beim Wein80 lterer Mnch im Bibliotheksinterieur, dem Rotwein zusprechend, gering pastose Genremalerei, l auf Hartfaserplatte, um 1940, links unten signiert und ortsbezeichnet Steiger Mchn. [Mnchen], Farbplatzer, etwas restaurierungsbedrftig, im silberbronzierten Stuckrahmen gerahmt, Falzmae ca. 38,5 x 30 cm.Knstlerinfo: eigentlich Carl Eduard Steiger, auch Carl Steiger-Kirchhofer, nannte sich als Maler in Anleh-nung an seinen Geburtsort Karl Wallenau Steiger und signierte zeitlebens Steiger Mchn., schweizerischer Genre- und Bildnismaler, Karikaturist, Flugzeugkonstrukteur, Fachbuchautor und Flugpionier (1857 Bauma Ortsteil Wellenau/Kanton Zrich bis 1946 Kilchberg), Kindheit in St. Gallen, 1876 Maschinenbaupraktikum in Schaffhausen, studierte zunchst 1877-79 an der Technischen Hochschule Mnchen Ausbildung zum Maschi-nenbauingenieur, 1879-82 Studium an der Akademie Mnchen, 1882-91 in Mnchen, Florenz und St. Gallen freischaffend, 1891 erster Schwebeversuch mit selbst gebautem Gleitflugzeug, spter wieder in der Schweiz als Erfinder, Flugzeugkonstrukteur und Maler schaffend, Mitglied im Ostschweizerischen Verein fr Luftfahrt, 1930 Pilotenausbildung, ab 1902 in Zrich-Kilchberg (Bendlikon) ttig, Brgerort Flawil (Kanton St. Gallen), Quelle: Thieme-Becker, Saur Bio-Bibliographisches Knstlerlexikon, Dressler, Matrikel der Mnchner Akade-mie, Wikipedia, Peter Steiger, Deutsche Biographie und Sikart.4368Josef Steiner, Blumenstillleben300 reiche und kunstvolle Blumendekoration auf marmorierter Tischplatte, typische Arbeit des Knstlers, l auf Holzplatte, undatiert, Mitte 20. Jh., auf der Tischkante signiert J. Steiner, feine Trocknungsrisse der Holzplatte, geringe Bereibungen, etwas reinigungsbedrftig, in Goldstuckleiste (Fehlstellen), Plattenmae ca. 49,5 x 40 cm.Knstlerinfo: geboren als Ji Josef Kamenick, auch Josef Kamenitzky Steiner, sterreichischer Maler (1910 Wien bis 1981 Wien), Schler von Karl Truppe in Brnn [tschechisch: Brno], weitergebildet an der Akademie Prag bei Heinrich Hnich und Vratislav Nechleba, beeinflusst von der Malerei der Stilllebenmaler Franz Werner Tamm und Franz Xaver Petter sowie von Werken Moritz Daffingers, zunchst freischaffend in Brnn, ca. 1960 4356 bersiedlung nach Wien, Quelle: Fuchs sterreichische Maler des 20. Jh. und Wikipedia.4369Prof. Edmund Steppes, Eidechse210 zwischeneinigenkleinenPflanzenaufderErdeliegendeEidechse,naturalistische,teils lasierende Tiermalerei, im unteren rechten Bereich signiert und datiert E. Steppes 1947, gerahmt, Sichtmae ca. 9,2 x 22 cm.Knstlerinfo: eigentlich Edmund Carl Ferdinand Maria Steppes, dt. Bildnis- und Landschaftsmaler sowie Graphiker und Fachautor (1873 Burghausen Kreis Alttting in Bayern bis 1968 Ulrichsberg/Gemeinde Graf-ling im Landkreis Deggendorf), ab 1882 in Mnchen, zunchst 1891-92 Schler der privaten Malschule von Heinrich Knirr, 1892-95 Studium an der Akademie Mnchen bei Gabriel Hackl, anschlieend autodidaktisch weitergebildet und beeinflusst durch den Maler, Kunsthistoriker und Maltheoretiker Heinrich Ludwig (1829-1897), beschickte ab 1893 Ausstellungen des Mnchner Kunstvereins und ab 1897 die Mnchner Sezession, 4380 unternahm Studienreisen durch Deutschland, Bhmen, die Schweiz und Italien, Anschluss an Hans Thoma und Karl Haider, erfuhr Frderung durch Emil Lugo, Albert Lang und Adolf Bayersdorfer, ber seinen Frderer Henry Thode Kontakt zum Bayreuther Wagner-Umkreis, 1927 Verleihung des Professorentitels, beschickte 1920-31 den Glaspalast Mnchen, die Biennale in Venedig und 1938-43 die Groe Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst Mnchen, erhielt diverse Ehrungen wie die Goldmedaille der Stadt Graz, 1943 die Goethe-Medaille fr Kunst und Wissenschaft, Protektion durch Hitler und 1944 Aufnahme in dessen Gott-begnadeten-Liste der wichtigsten Kunstmaler, 1945 in Mnchen ausgebombt und bersiedlung nach Tutt-lingen, erhielt 1953 das Bundesverdienstkreuz, Mitglied im Deutschen Knstlerbund und im Reichsverband Bildender Knstler Deutschlands, Mitglied der Mnchner Knstlergenossenschaft, ttig zunchst in Mnchen, 454 spter in Tuttlingen und kurz vor seinem Tod bersiedlung zur Tochter Erica Steppes nach Deggendorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Mnchner Akademie, Glaspalastkataloge,4370Prof. Wilhelm Ss, Faun und Mnade tanzend100 nackte junge Frau und auf seiner Flte spielender Faun, beim ekstatischen Tanz in sommerlicher Landschaft, lasierende, teils gering pastose Mythenmalerei, l auf Karton, um 1910, rechts unten 4377 4376 signiert W. Ss, gering restaurierungsbedrftig, schn gerahmt, Falzmae ca. 60,5 x 42 cm.Knstlerinfo: eigentlich Wilhelm Peter August Ss, auch Sues, dt. Maler, Lithograph und Keramiker (1861 Dsseldorf bis 1933 Mannheim), Sohn und Schler des Tiermalers Konrad Gustav Ss, 1879-82 Studium an der Akademie in Dsseldorf bei Hugo Crola, Peter Janssen und Eduard von Gebhardt, ab 1886 Weiterbildung an der Akademie in Dresden bei Leon Pohle, danach freischaffend in Dsseldorf, kurzzeitig in Mnchen, lie sich in Frankfurt am Main nieder, hier knstlerisch gefrdert durch Hans Thoma, auf Anregung Thomas 1893 ber-siedlung nach Kronberg, 1898 Grndung des Keramische Ateliers Kronberg am Taunus, 1901 Verlegung der Manufaktur mit Untersttzung des Groherzogs nach Karlsruhe als Groherzogliche Majolika Manufaktur, fortan als deren knstlerischer und technischer Leiter ttig, 1906 Ernennung zum Professor, 1914-17 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Karlsruhe, ab 1917 Direktor der Gemldegalerie in Mannheim, Goldmedaille auf der Weltausstellung St. Louis (1904), 1885-94 Mitglied im Dsseldorfer Knstlerverein Malkasten, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, im Deutschen Werkbund und im Karlsruher Knstlerbund, Quelle: Thieme-Becker, Saur Bio-Bibliographisches Knstlerlexikon, Mller-Singer, Mlfarth, Ries, Bruck-mann Lexikon der Dsseldorfer Malerschule, Wiederspahn-Bode Die Kronberger Malerkolonie, Schlerlisten der Dsseldorfer und Dresdner Akademie, Dressler und Wikipedia.4378 4373 4371Joaquin Terruella Matilla, In der Stierkampfarena370 Picador zu Pferd in einer Arena, im Kampf gegen den Stier, lockere Malerei in leuchtender Farbigkeit, l auf Sperrholz, rechts unten signiert J. Terruella, rckseitig bezeichnet I. Terruella 1933 Barcelona Ecpana, Maltrger mit leichter Rissbildung, hinter Glas gerahmt, Falzmae ca. 33 x 42 cm.Knstlerinfo: spanischer Maler (1891 Barcelona bis 1957 Barcelona), Schler von Santiago Rusiol, mit seinem Lehrer Reise nach Italien, 1916 erste Ausstellung in Barcelona, es folgten weitere Ausstellungen, unter anderem in Paris, Biarritz Saragossa und Bordeaux, Quelle: Internet.4372Thompson, Der Geigenspieler20 in sein Violinspiel vertiefter Junge, pastose Malerei von leuchtender Farbigkeit, Acryl auf Malkarton, um 2000, links unten signiert Thompson, gerahmt, Falzmae ca. 60 x 50 cm.4373Prof. Alfred Thon, Abend am Fluss90 BooteundBauernkateinsommerlicherLandschaft,mitstimmungsvollerabendlicher Atmosphre, l auf Malkarton, links unten signiert, rckseitig originales Klebeetikett Ausstellung schwbischer Meister mit unleserlicher Motivangabe, wellig und stark reinigungsbedrftig, in geflammter Lackleiste gerahmt, Falzmae ca. 35 x 49 cm.4374Fritz Tischendorf, Stillleben80 stimmungsvolles Arrangement aus Teetasse neben pfeln, Dosen und Strau roter Nelken, im dmmrigen Interieur, gering pastose Malerei, l auf Malplatte, um 1940, links unten signiert Fr. Tischendorf, Malschichtverluste, restaurierungsbedrftig, original gerahmt, Falzmae ca. 83,5 x 68 cm.Knstlerinfo: dt. Landschafts- und Portraitmaler (1891 Braunsdorf bei Gera bis ca. 1970 Kahla?), ttig in Kahla, Quelle: Vollmer, Saur Bio-Bibliographisches Knstlerlexikon und Wikipedia.4375Ernst Toepfer, Stillleben mit Bchern300 Arrangement von mehreren alten Bchern, einer Lampe und einem Tintenfass vor einem Gemlde mit der Inschrift Sapienia salomonis (Ein weier Salomon), leicht pastose Stilllebenmalerei, 4379'